Berufsunfähigkeitsversicherung im Wandel

Berufsunfähigkeit im zeitlichen Wandel

Früher war alles besser – wie häufig hört man diesen Satz. Gilt dies auch für die Berufsunfähigkeitsversicherung? Wir meinen ja und nein. Denn die Art und die Intensität in Deutschland zu Arbeiten hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend verändert.

In Deutschland hat sich ein Wandel vollzogen hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Noch vor Jahrzehnten wurden viele körperlich sehr anstrengende und leider auch körperlich sehr belastende Berufe ausgeübt. Doch diese Berufsbilder einer Industriegesellschaft dünnen sich immer mehr aus.

Heute arbeiten ca. 50% aller Menschen in Deutschland in irgendeiner Form sitzend vor einem Bildschirm. Das bedeutet, dass ca. 42 Millionen Erwerbstätige einem deutlich geringeren körperlichen Verschleiß ausgesetzt sind als noch vor einigen Jahrzehnten./p>

Berufsunfähigkeitsversicherung – Ursachen im Wandel

Durch den Wandel in Deutschland hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft ist die arbeitende Bevölkerung einer körperlich geringeren Belastung ausgesetzt, demnach ist es nur logisch, dass die Berufsunfähigkeiten in Sachen Verscheißerkrankungen des Skeletts und des Bewegungsapperates rückläufig sind. Noch vor 20 Jahren wurden über 80.000 Erwerbstätigen eine Teil- oder Vollerwerbsminderungsrente zugesprochen. Heute, 20 Jahre später sind es noch 24.000 im Jahr.

Grund zum Feiern gibt es allerdings nicht, denn a) ist auch die Zahl 24.000 nicht gerade klein und b) sind dafür in der stressigen Dienstleistungsgesellschaft andere Erkrankungsbilder auf dem Vormarsch. Mit weitem Abstand auf Platz 1 ist der Grund für eine Berufsunfähigkeit heute die Nervenerkrankung. In über 28% aller Fälle führt dieses Krankheitsbild dazu, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn man denn eine hat, leisten muss.

Das bedeutet, dass heute schon fast jeder 3. der eine Berufsunfähigkeitsrente oder eine Erwerbsminderungsrente erhält an Burn-Out, Depression oder anderen Nervenerkrankung leidet und seinen Job aus diesem Grund nicht mehr ausüben kann. Siehe hierzu auch unseren Beitrag zum Thema Burn-out mit wichtigen Details zu dieser neuen Volkskrankheit.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Ersatz der finanziellen Arbeitskraft

In Deutschland bedeutet aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr richtig arbeiten zu können einen finanziellen Verlust. Keine Arbeit – kein Geld.

Zahlen tut der Staat bei Erwerbsunfähigkeit – quasi der schlimmsten Form der Berufsunfähigkeit. Siehe hierzu auch die Beispiele für Erwerbsunfähigkeitsrenten in unserem Beitrag Erwerbsunfähigkeit.

Jede Form der Berufsunfähigkeit kann finanziell schlimme Folgen haben, denn der finanzielle Verlust wird durch den Staat nicht ausgeglichen. Hier hilft nur die geeignete Berufsunfähigkeitsversicherung.

Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll – weitere Infos zum Thema

Welche Fehleinschätzungen Kunden in Sachen Berufsunfähigkeitsversicherung machen. Was hilft wirklich in Sachen Berufsunfähigkeit und welche weitere Fakten gibt es.

Weitere Infos zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung.

Weitere Infos zum Thema Erwerbsunfähigkeit.

Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist.