Pflegeversicherung – Beispiel

Pflegeversicherung – Beispiel

Zwischen den tatsächlichen Kosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung klafft eine große Lücke. Wie sich dies ohne zusätzliche Absicherung auswirken kann, zeigt Ihnen folgendes Beispiel:

Kunde ist alleinstehend und erleidet im Alter von 76 Jahren einen Schlaganfall. Er wird zum Pflegefall. Vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung wird er in Pflegestufe III eingestuft. Da sich kein Familienmitglied um ihn kümmern kann, ist es die beste Lösung, ihn in einer Pflegeeinrichtung zu betreuen.

Das Pflegeheim kostet 3.680 Euro im Monat. Die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung ist jedoch auf 1.510 Euro begrenzt. Somit entsteht eine Lücke von 2.170 Euro monatlich. Nach einem Jahr in der Einrichtung müsste der Kunde bereits 26.040 Euro zusätzlich bezahlen, was er allerdings aufgrund seiner kleinen Rente kaum bewältigen kann.

Pflegeversicherung Absicherungsbeispiel

Der Sohn des Kunden möchte sich rechtzeitig gegen solche hohen Mehrkosten absichern und schließt mit 40 Jahren eine Pflegezusatzversicherung (z.B. bei der SDK) ab. Er wählt den Rundumschutz für alle Bereiche und versichert folgende Monatsgelder bzw. Einmalleistungen:

Pflegestufe 0 (Demenz): 375 Euro Monatsgeld

Pflegestufe I: 750 Euro Monatsgeld

Pflegestufe II: 1.125 Euro Monatsgeld

Pflegestufe III: 1.500 Euro Monatsgeld

Unfallbaustein: 5.000 Euro Einmalleistung

Hierfür zahlt er einen Beitrag von 31,94 Euro monatlich.

Pflegeversicherung Absicherung Pflegestufe 3

Würde er nur den schlimmsten Fall (Pflegestufe III) mit 1.500 Euro absichern, liegt der Beitrag bei nur 7,80 Euro monatlich. Somit bekäme er z. B. für die stationäre Betreuung im Pflegeheim 1.500 Euro monatliches Pflegegeld.

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Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen, mit welchem Eigenanteil im Pflegefall bei Pflegestufe I, II oder III zu rechnen ist:

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